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lesenUm Perspektiven für Kreislaufwirtschaft, Versorgungssicherheit und Standards für kritische Rohstoffe geht es beim Herrenhäuser Forum am 15. Juni im Schloss Herrenhausen.
Auditorium, Schloss Herrenhausen
Digitalisierung, Elektromobilität und der Umbau der Energieinfrastruktur lassen den Bedarf an kritischen Rohstoffen wie Lithium, Kobalt oder seltenen Erden steigen. Um die europäische Versorgung in der EU krisenfest, nachhaltig und unabhängig zu machen, hat die Europäische Union 2024 den „Critical Raw Materials Act“ verabschiedet. Darin enthalten, Maßnahmen zum Aufbau einer kreislauforientierten Rohstoffwirtschaft: Produkte und Prozesse sollen so gestaltet werden, dass Materialien über ihren gesamten Lebenszyklus möglichst im Kreislauf bleiben, kritische Rohstoffe aus Abfällen zurückgewonnen und als Sekundärrohstoffe nutzbar gemacht werden.
Wie kann es gelingen, dass bereits in der Entwicklung neuer Geräte deren Wiederverwendung, Reparierbarkeit und Recyclingfähigkeit mitgedacht werden? Welche konkreten Initiativen gibt es bereits, die kritische Rohstoffe und anderen relevanten Materialien ersetzen oder im Kreislauf führen? Wie können einheitliche Zertifizierungsstandards geschaffen werden, die Versorgungssicherheit garantieren und zugleich Nachhaltigkeitsziele wie Umweltschutz und Menschenrechte stärker berücksichtigen? Antworten auf diese Fragen suchen Experten beim Herrenhäuser Forum mit dem Titel "Kreislauf statt Stillstand: (kritische) Rohstoffe zukunftssicher nutzen" am 15. Juni im Tagungszentrum Schloss Herrenhausen.
Podiumsdiskussion
Dr. Tim Brückmann, Koordination Umwelt und Nachhaltigkeit, Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik (DKE), Offenbach a.M
Dr. Manuel Bickel, Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie
Julia Fürst, Geschäftsführerin, aha Zweckverband Abfallwirtschaft Region Hannover
Dr. Maik Tiedemann, Vorsitzender der Geschäftsführung, DMT GmbH & Co. KG, Tochtergesellschaft der TÜV NORD GROUP
Moderation
Vera Linß