Vorverkauf & Programm

Sommernächte im Gartentheater

Tickets ab sofort erhältlich: Vom 31. Juli bis 23. August laden die Sommernächte zu Musik, Poetry Slams, Lesungen und Kino unter freiem Himmel ein.

Das Gartentheater aus der Vogelperspektive

Warme Sommerabende wecken die Lust auf Veranstaltungen im Freien: Vom 31. Juli bis 23. August 2026 verwandelt sich das Gartentheater Herrenhausen wieder in die Open-Air-Bühne der Sommernächte im Gartentheater. Die Veranstaltungsreihe bietet ein abwechslungsreiches Programm aus Konzerten, Tanzveranstaltungen, Lesungen, Poetry Slams und Kinofilmen unterm Sternenzelt. Am 5. Mai startet der Vorverkauf.

Das gesamte Programm ist auf der Website der Sommernächte zu finden: www.gartentheater-herrenhausen.de  

Tickets sind erhältlich über den Online-Ticketshop: https://www.ticket-onlineshop.com/ols/sommernaechte/ 

Ottolien im Gartentheater

Musik

Zum Start der Sommernächte tritt am 31. Juli das junge elfköpfige Bandkollektiv „Searching for Home“ auf. In ihrer Musik sind Einflüsse einer großen Bandbreite von Genres hörbar, darunter Jazz, Funk, Indie-Rock, Klassik und Weltmusik. Sie überzeugen durch große Spielfreude und musikalischen Farbenreichtum, der auch fragile Momente nicht vermissen lässt (eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Jazz Club Hannover).

Am 1. August folgt eine Premiere: Die Sommernächte präsentieren gemeinsam mit der Salsa del Alma Dance Academy und kargah die erste „Noche Latina“ im Gartentheater und bringen mit DJ, Liveband und Showtänzer*innen karibische Lebensfreude nach Hannover. Mittanzen erwünscht – vorab lädt ein Crashkurs in Salsa, Bachata und Merengue zum Ausprobieren der Schritte ein.

Elektro-Duo trifft Streichquartett: Dieses innovative Projekt von pølaroit mit dem Canea Quartett löst die Grenzen zwischen den Genres auf und verspricht am 2. August einen Abend zwischen nordischer Melancholie, pulsierender Euphorie und klassischer Eleganz.

Weiter geht es am 6. August mit Balkan Brass und globalen Rhythmen: Das Balkan Paradise Orchestra aus Barcelona umfasst zehn außergewöhnliche Musikerinnen, die in ihrer mitreißenden Performance eine kraftvolle Fusion von Balkan-Beats mit Pop, Jazz und elektronischer Musik präsentieren. Das Konzert findet im Rahmen des Projektes „Sirup – Mehrsprachige Konzertreihe mit Female* Acts“ von kargah statt.

Bereits zum dritten Mal in Folge bietet die Herrenhausen Klubnacht Vertreter*innen der jungen elektronischen Musikszene Hannovers eine Bühne: Am 7. August gibt es vier Sets, mit dabei sind Annito & Daenski, Salty&Sour, Kreutzberg.live sowie Ruru und Zoephilie. Musikalisch sind viele tanzbare Genres vertreten, darunter Soul, Funk, House, Clubsound, Underground-Electro und Groove. Die Herrenhausen Klubnacht entsteht in Kooperation mit dem Sachgebiet Junge Kultur des Kulturbüros. Am 8. August spielen OTTOLIEN zum Heimauftakt ihrer Tour „Im Schutz der Nacht“ im Gartentheater ihr erstes großes Open-Air-Konzert. Indie-Pop mit Rap-Einflüssen prägen die Musik der Brüder Leo und Jonas. Als Support Act eröffnet Thelma Malar den Abend.

Den Abschluss der Musik-Veranstaltungen setzt am 16.8. „Conic Rose“ aus Berlin: Die fünfköpfige Band erschafft Klangflächen aus Elektro und Akustik, die an Stadtnachtfahrten und lichtdurchflutete Sehnsuchtsorte erinnern. Trompeter Konstantin Döben und Pianist Johannes Arzberger kennen sich aus der Band von Clueso. Das Konzert ist eine Kooperation mit dem Jazz-Club Hannover.

Poetry Slam bei den Sommernächten

Lesungen und Poetry Slams

Das beliebte Format „Zwischen Nachtigall und Lerche“ lädt auch in diesem Jahr wieder dazu ein, den Großen Garten noch vor dem ersten Sonnenstrahl zu erleben: Am 9. August begleiten Schauspieler und Sprecher Justin Hibbeler mit ausgewählter Lyrik und Prosa sowie Musikerin Brosie die Morgendämmerung. Im Anschluss an die Veranstaltung stimmen ein frischer Kaffee und ein süßes Gebäck beim Morgenspaziergang auf den neuen Tag ein.

Am 12. August feiert „Die Lange Nacht der Lüttje-Lage“ Gartentheater-Premiere: Die „Lüttje Lage“ gehört zur Hannoverschen Allgemeinen Zeitung wie aktuelle Nachrichten, das Wetter und Tipps für das kulturelle Angebot in Stadt und Umland. Die Glosse gibt es seit genau 30 Jahren und sie ist fester Bestandteil des Lokalteils. In einer langen Sommernacht werden nun die schönsten Glossen präsentiert. Etwa ein Dutzend Redakteur*innen der HAZ tragen jeweils drei Texte vor und führen humorvoll durch ihre kurzweiligen Glossenwerke. Inhaltlich geht es meist um kleine Skurrilitäten des Alltags, genaue Beobachtungen der Widrigkeiten des Lebens – Momente, die schmunzeln lassen. Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung.

Die beliebten Poetry Slams in Kooperation mit „Macht Worte!“ – dem hannoverschen Poetry Slam bringen zwei Formate mit: Am 13. August gibt der „Best of Slam!“ eine Auswahl der besten Bühnenpoet*innen aus dem deutschsprachigen Raum. Das Publikum stimmt nach den Vorträgen der Kandidat*innen ab, wer den Titel „Gartenpoet*in 2026“ mit nach Hause nehmen darf. Diesmal dabei: Mia Ackermann (Bern), Jeremy Chavez (St. Villmergen), Florian Wintels (Basel), Monika Mertens (Hamburg) und Andy Strauß (Hamburg). Am 14. August stehen dann gestandene Slam-Duos bei „Team Players!“ auf der Bühne und kämpfen um die Gunst des Publikums: „Jeremia Gotthelf“ (Mia Ackermann und Jeremy Chavez), „Sophie & Fabel“ (Theresa Sperling und Matti Linke), „Ton Reime Scherben“ (Antonia Josefa und Henrik Szántó) und „Team Klara und Luke“ (Klara Györbiro und Luke Monis).

Freiluft-Kino im Gartentheater

Kinofilme unter freiem Himmel

Kinofilme unterm Sternenzelt bilden den Abschluss der Sommernächte. Am 19. August läuft „Amrum“ (2025) von Regisseur Fatih Akin. Bis in die kleinste Nebenrolle prominent besetzt, erzählt das Kriegsdrama vom zwölfjährigen Nanning, der auf der Nordseeinsel in den letzten Kriegstagen seiner Mutter dabei hilft, die Familie zu ernähren. Es geht um Freundschaft und Erwachsenwerden, um Liebe, die Macht der Natur und den Krieg.

Am 20. August führt „Die Progressiven Nostalgiker“ (2025) zuerst in das 1950er-Familienidyll von Michel, einem mittelmäßigen Bankangestellten und Ernährer, und seiner bessere Hälfte Hélène, die sich um Haushalt und Kinder kümmert. Das patriarchale Paradies scheint perfekt, bis ein Kurzschluss der gerade eingezogenen Waschmaschine die beiden ins Jahr 2025 katapultiert und die Rollen plötzlich neu verteilt.

Am 21. August läuft „Father Mother Sister Brother“: Dieses hochkarätig besetzte Familien-Tryptichon von Regisseur Jim Jarmusch beleuchtet in drei Geschichten die Beziehungen erwachsener Kinder zu ihren teils distanzierten Eltern und untereinander, berührend, erheiternd aber auch melancholisch. Im Cast überzeugen u.a. Tom Waits, Adam Driver, Mayim Bialik und Cate Blanchett.

In „Marty Supreme“ (2025) am 22. August begleitet das Kinopublikum den Schuhverkäufer Marty (Timothée Chalamet) auf seiner Odyssee zum Ruhm. Angetrieben von der Idee, Weltmeister im Tischtennis werden zu können, ist Marty dazu bereit für Ruhm und Erfolg alles zu riskieren – und tut dies auch.

Den Abschluss der Sommernächte bildet die Krimi-Komödie „Therapie für Wikinger“ (2025): Nach 15 Jahren wegen Bankraub wird Anker (Nikolaj Lie Kaas) aus dem Gefängnis entlassen. Die Beute hat damals sein Bruder Manfred (Mads Mikkelsen) vergraben, der seit seiner Kindheit an einer Identitätsstörung leidet und inzwischen das Versteck vergessen hat. Gemeinsam macht sich Anker mit seinem Bruder auf die Suche. Doch in den dunkelgrünen Wäldern Dänemarks wartet nicht nur ein Haufen Geld auf ihn, sondern auch der tiefe Schmerz einer verletzten Kinderseele.

Partner*innen der Sommernächte

Das Programm der diesjährigen Sommernächte im Gartentheater ist in Zusammenarbeit mit dem Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover, Sachgebiet Junge Kultur, dem Jazz Club Hannover, „Macht Worte!“ – dem hannoverschen Poetry-Slam und kargah e.V. entstanden.