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lesenÜber Einsamkeit als wachsende gesellschaftliche Herausforderung diskutieren Experten mit dem Publikum am 13. Oktober im Schloss Herrenhausen.
Auditorium, Schloss Herrenhausen
Einsamkeit betrifft immer mehr Menschen – unabhängig von Alter, Lebenssituation oder sozialem Umfeld. Obwohl wir heute digital so vernetzt sind wie nie zuvor, fühlen sich viele dauerhaft isoliert oder sozial nicht eingebunden. Dabei kann Einsamkeit nicht nur das persönliche Wohlbefinden beeinträchtigen, sondern auch erhebliche Auswirkungen auf die körperliche und psychische Gesundheit haben, wie Studien zeigen. Gründe für Einsamkeitsgefühle sind vielfältig: veränderte Lebens- und Arbeitsformen, zunehmende Individualisierung, digitale Kommunikation oder auch Übergänge im Lebenslauf wie Umzüge, familiäre Veränderungen oder der Eintritt in den Ruhestand. Einsamkeit ist längst kein Einzelschicksal mehr, sondern eine gesellschaftliche Herausforderung, die Fragen nach Zusammenhalt, Teilhabe und sozialer Infrastruktur aufwirft.
Wie zeigt sich Einsamkeit in unserer Gesellschaft – und warum fällt es Betroffenen oft schwer, darüber zu sprechen? Welche Rolle spielen Nachbarschaften, Vereine, kommunale Angebote oder digitale Räume dabei, soziale Verbundenheit zu stärken? Und ganz konkret: Was kann jede und jeder Einzelne tun, um mit eigenen Einsamkeitsgefühlen umzugehen oder anderen Menschen mehr Zugehörigkeit zu ermöglichen? Antworten auf diese Fragen suchen Experten beim Interaktives Podiumsgespräch bei Herrenhausen Xchange gemeinsam mit dem Publikum mit dem Titel "Wenn das Wir fehlt – Wie können wir Einsamkeit gemeinsam begegnen?" am 13. Oktober im Tagungszentrum Schloss Herrenhausen.
Interaktives Podiumsgespräch
Alina Esch, psychosoziale Beraterin
Dr. Alma-Sophia Merscher, Sozialpsychologie, Ludwig-Maximilians-Universität München
PD Dr. Janosch Schobin, Kompetenznetz Einsamkeit, Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik e.V., Frankfurt
Moderation
Jan Sedelies, Journalist