März/April/Mai

Narzissen

Die große Narzissenvielfalt bietet früh- bis spätblühende Sorten, die das ganze Frühjahr über unsere Gärten zieren.

Narzisse 'Kurfürstin Sophie'

Als Kinder des Südens fühlen sich Narzissen in Südwest-Europa bis ins nordwestliche Afrika wohl. Dort sind auch heute noch viele Wildarten und ihre Naturhybriden in freier Natur zu bewundern. Narcissus poeticus (Dichternarzisse) und N. pseudonarcissus (Trompetennarzisse) kommen auch in Süd- und Südwestdeutschland vor. Ihre Bandbreite reicht von kleinen bis langstieligen Sorten, Sorten mit mehreren kleinen Blüten pro Stiel und solchen mit einzelnen, großen Blüten. Etwa ab März blühen überall im Berggarten vielfältige Arten dieses Inbegriffs von Frühling und erfreuen uns mit ihren leuchtenden Farben und ihrem teils intensiven Duft.

Durch geschickte Auswahl lässt sich eine Blütezeit von Ende Februar/Anfang März bis Anfang/Mitte Mai abdecken. Den Anfang machen Alpenveilchennarzissen (N. cyclamineus) mit ihren zurückgebogenen Kelchblättern, dann kommen auch schon die duftenden, mehrblütigen Tazetten-Sorten (Straußnarzissen) dazu. Im März blüht die Mehrzahl der Narzissen, darunter die großkronigen. Ab April schließen sich die geschlitztblättrigen und gefüllten Sorten an, danach blühen u.a. die duftenden Jonquillen und die Dichternarzissen.

Entdecken Sie die Vielfalt dieser Frühlingsboten im Berggarten, z. B. auf der Blumenwiese, im Eichengrund, vor dem Mausoleum und im Staudengrund. Auch in den Schmuckbeeten spielen Narzissen eine große Rolle.