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lesenWie intelligente Implantate im Körper Komplikationen selbst erkennen und darauf reagieren können, zeigen Forschende aus Hannover bei Herrenhausen Late am 24. November im Schloss Herrenhausen.
Schloss Herrenhausen
Implantate, beispielsweise Herzschrittmacher, künstliche Gelenke oder Zahnimplantate, begleiten heute das Leben von Millionen Menschen. Sie sollen Funktionen unterstützen oder ersetzen, die der menschliche Körper selbst nicht mehr leisten kann. Doch das ist kein einfacher Einsatzort für Technik: Bakterien und Gewebe lagern sich auf Implantatoberflächen an, biologische und mechanische Bedingungen wandeln sich ständig. Moderne Implantate müssen auf diese Veränderungen reagieren. Dazu entwickeln Forschende intelligente Implantate, die Komplikationen frühzeitig selbst erkennen und darauf reagieren können, um sicher zu sein. Dazu verwenden sie Konzepte aus der Medizin, der Zahnmedizin, den Ingenieur-, Natur- und Sozialwissenschaften.
In ihrem Vortrag mit dem Titel "Hightech im Körper - Wie intelligente Implantate Leben verbessern" am 24. November imTagungszentrum des Schlosses Herrenhausen stellen Prof. Dr. Meike Stiesch, Direktorin der Klinik für Zahnärztliche Prothetik und Biomedizinische Werkstoffkunde der Medizinischen Hochschule Hannover, und Prof. Dr. Philipp Junker, Leiter des Instituts für Kontinuumsmechanik der Leibniz Universität Hannover, die innovativen Strategien und neuen Entwicklungen von sicheren und intelligenten Implantaten vor.
Die Veranstaltung kann am Veranstaltungstag auf www.volkswagenstiftung.de im Livestream verfolgt werden.
Vorträge
Prof. Dr. Meike Stiesch, Direktorin der Klinik für Zahnärztliche Prothetik und Biomedizinische Werkstoffkunde an der Medizinischen Hochschule Hannover
Prof. Dr. Philipp Junker, Leiter des Instituts für Kontinuumsmechanik an der Leibniz Universität Hannover